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Dienstag, den 30. Juni 2009 - 15:37 Uhr ++ Sinkt der Blutdruck, so wird das Gehirn mit weniger Blut und dadurch mit weniger Sauerstoff versorgt. Schwarz vor Augen, Schwindel aber auch Ohrensausen und Kopfschmerzen sind deshalb bei niedrigem Blutdruck nicht selten. Manche Menschen reagieren dabei sogar mit Beklemmungen oder Kaltschweiß – in Extremsituationen sogar mit Bewusstlosigkeit. Und trotzdem lässt sich sagen, dass niedriger Blutdruck oder Hypotonie in der Regel selten zu einer Gefahr für die eigene Gesundheit wird.
Hypotonie hat oft zur Folge, dass der Betroffene von Ermüdungserscheinungen und verminderter Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit geplagt ist. Kalte Hände und Füße sowie Schlafstörungen und innere Unruhe können ebenfalls Anzeichen hierfür sein.
Etwa 5 % der Bevölkerung leiden an zu niedrigem Blutdruck. Am stärksten betroffen sind oft pubertäre Mädchen, junge, schlanke Frauen, Frauen mit Essstörungen, Schwangere oder hagere ältere Menschen.
Und so können Sie selbst aktiv werden und Ihren Kreislauf ankurbeln:
Trinken Sie viel - bei großer Hitze auch mal mehr als drei Liter täglich - vorzugsweise Wasser, Fruchtsaftschorlen oder Früchtetee. Denn je mehr Flüssigkeit in den Adern zirkuliert, desto geringer die Gefahr dass der Blutdruck in den Keller rutscht.
Alkohol fördert Kreislaufstörungen und zerstört langsam die kleinen Nerven, die die Blutgefäße beim Aufstehen eng stellen sollen. Zudem beeinträchtigt er die Regulation des Gleichgewichts. Deshalb ist er bei niedrigem Blutdruck zu meiden.
Bewegung tut gut! Ausdauersport ist Kreislauftraining und hebt den Blutdruck an.
Nur langsam aufstehen. Vermeiden Sie Schwindelattacken indem Sie sich morgens, wenn Sie aufwachen erstmal auf die Bettkante setzen, bevor Sie aufstehen.
Wechselduschen – duschen Sie nicht immer nur warm, sondern wechseln Sie zwischendurch die Temperatur. Das fördert die Durchblutung
Wie man sich bettet so liegt man auch! Betten Sie sich höher! Zwei, drei oder vier zusätzliche Kissen lassen Sie mit aufgerichtetem Oberkörper schlafen. So lässt sich nächtlicher Bluthochdruck, bei dem sehr viel Wasser ausgeschieden wird, vermeiden.
Eine Kur am See oder im Hochgebirge kann den Kreislauf ebenfalls ankurbeln.
Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers!
Wenn keine Beschwerden auftreten, ist eine essentielle Hypotonie harmlos, sind allerdings bestehende Beschwerden vorhanden, sollte ein niedriger Blutdruck behandelt werden, auch wenn er meist als harmlos und nicht behandlungsbedürftig dargestellt wird.
Von:Health Basics GmbH & Co. KG